RETRO CLASSICS COLOGNE 15.-18.November 2018, ABARTH-Stand

  • Hallo zusammen,

    nach der letztjährigen Premiere dieser weiteren Klassiker-Messe im Westen der Republik, haben wir ein weiteres Mal in der Koeln-Messe unseren ABARTH-GERMANY-Clubstand aufgebaut. Wurde im letzten Jahr vom Veranstalter noch eine Hallenfläche von insgesamt 60.000 m² in den 4 Hallen angegeben (tatsächlich nur 52.700 m²), waren die 2 Hallen in diesem Jahr auf 40.000 m² geschrumpft (tatsächlich nur 34.300 m²). Woran hat das gelegen ? An dem letztjährigen Desaster, dass der Messesonntag auf Totensonntag gefallen war, an dem auch im Rheinland gebremste Stimmung herrscht und viele Händler das Weite suchen wollten ? Das der diesjährige Messesonntag auf den Volkstrauertag fallen würde, war vom Veranstalter abzusehen gewesen. Demzufolge öffneten sich für die Besucher die Hallentore erst um 13.00 Uhr ! Da half es auch nichts, dass man den Donnerstag als sogen. pre-view-day hinzugenommen hatte, an dem ebenfalls die Tore sich erst um 13.00 öffneten. Viel Leerlauf für die Händler und die vielen Markenclubs, die wieder einmal mit großem Engagement ihre Stände präsentiert haben. An den ersten 3 Tagen waren 20.- EUR Eintritt + 10.- EUR Parkplatz zu berappen gewesen, an dem Feiertagshalbsonntag gab es den Eintritt für schlanke 10.- EUR. :(


    Aus Ausstellersicht waren nur der Freitag und der Samstag mit Besuchern hallenfüllend, die beiden Halbtage waren dagegen ernüchternd gewesen. Bei vielen Händler habe ich den Tenor gehört : "zu teure Standmieten, zu wenig Besucher, kaum Umsatz, nächstes Jahr nicht mehr dabei". Schade, weil doch in 2019 keine Kollision mit einem Feiertag besteht. 8)


    Wir, als Markenclub, konnten uns jedenfalls nicht über mangelnde Reflektion und Benzingespräche beschweren, was ich auch von anderen Markenclubs gehört habe. Wir hatten auf unserem großzügig bemessenen Clubstand immerhin 5 Fahrzeuge ausstellen und präsentieren können. Nach Baujahren sortiert, waren das ein Fiat Abarth Monomille (Rundheck), Fiat Abarth 1000 OT Spider (1. Serie), Fiat Abarth 500 Derivazione, Fiat Abarth 1000 TC und ein Autobianchi A112 Abarth gewesen. Unsere direkten Standnachbarn waren die Fiat-600-Freunde-Deutschland und der MV-Agusta-Club-Deutschland gewesen, die uns mit ihrem Kaffeevorrat immer gut versorgt haben, wofür es Strom von unserem Stand gab. So geht das halt in der italienischen Szene. :thumbsup:                      


    Gerade um die italienische Szene dort für das nächste Jahr aufzupeppen, haben unter den italienischen Markenclub/IG-Vorständen Gespräche stattgefunden, getragen von dem Gedanken, im nächsten Jahr auf feine Art eine ITALO-GALERIA dort einzurichten. Ein Versuch wäre es in jedem Fall wert. Ich werde weiter berichten.


    Un saluto a tutti

    ABARTH-Klaus



  • Meine Frau und meine Wenigkeit sind nur wegen euch und dem Stand vom Kampf der Zwerde gekommen! ansonsten war es echt mau und leider keine Stände mit technischen Dokumenten !! Schade das es wohl sterben wird,fand es eigentlich ganz gut mal frei laufen zu können und auch mal einen kleinen Plausch halten zu können.

  • Foto vom Stand des Motor Club Köln (MCK) e.V. ADAC, die im nächsten Jahr ihr 100-jähriges Jubiläum feiern.

    Das ist der ex-Reinhold Köster 128 Trivellato (Herford), mit dem er in den 90-er Jahren (´94 RGB-Saisonfinale) gelegentlich noch auf dem alten FIA-Wagenpass unterwegs gewesen ist. Ausgestattet mit dem originalen 1300er-Motor mit Kugelfischer-Saugrohr-Einspritzanlage, Colotti-5G-Getriebe etc. und allen alten Aufklebern !!! Jetziger Besitzer H.B. aus Köln, hat das Fahrzeug vor ein paar Jahren von Köster erworben und behutsam restauriert. Als ehemaliger MA (Dipl.-Ing Kfz.-Technik) von Schrick-Remscheid, hat er das notwendige Wissen und Potential dieses historische Rennfahrzeug zu erhalten. Zur Historie kann gesagt werden, dass genau dieser 128 Rally Trivellato in der Sport-Auto 06/72 in einem Vergleichstest gegen einen serienmäßigen 128 Rally auf dem Hockenheimring vorgestellt worden ist. Der konnte natürlich mit seinen serienmäßigen 67 PS nicht gegen die rennmäßigen 160 PS anstinken. Gefahren wurde dieser Renner u.a. auch von G. Fichetti und Manfred Mineif, Bordenau, der u.a. ein sehr erfolgreicher Fahrer auf dem 128 Coupe´Trivellato gewesen ist. Aber das ist mal eine andere Geschichte.


    Saluto a tutti

    ABARTH-Klaus



  • Das zu dem Spruch "ganz nett"!

    Kenner wissen um den Wert eines solchen Autos und was die Trivellato-Autos seinerzeit alles gewonnen haben.

    ok war etwas untertrieben. kenne mich in der Fiat Renngeschichte nicht so aus,aber es wird wohl so sein das die Geschichte wohl das besondere ist !

    In der NSU Szene wird auch um jeden Spiess NSU ein Hype gemacht,dabei ist klar das mit moderner Technik die leistungen von früher heute lange übertroffen werden.


    Möchte den tollen Wagen damit nicht in das falsche Licht stellen,er ist echt toll.

  • Hallo TT-Racer (schreibt doch mal eure Namen unter die Threads oder Antworten, soviel Zeit muss sein).

    Ja, wir haben uns bei Backes & Schürgers in Viersen, der realen NSU und ABARTH-Schmiede gesehen und du dort meinen Abarth 1000 TC Corsa, den ich im letzten Jahr in Köln auf der Retro stehen hatte. Da war ja auch mehr los gewesen. In diesem Jahr stand dort mein roter ABARTH 1000 OT Spider. Im Anhang Fotos von unserem ABARTH-Stand in 2017.


    Gruss ABARTH-KLaus

  • Hallo Udo,

    richtig, der Manfred Mineif war ab 1976 auch noch Ferrari-Händler geworden, sehr zum Missfallen von unserem benachbarten Helmut Becker in Düsseldorf.

    Mineif war nämlich seinerzeit in Bordenau auch noch Händler für Saab und Lada gewesen und betrieb letztlich in 1983 einen SUZUKI-Geländewagen-Shop.

    Gestartet hat er seinen Motorsport-Karriere in 1966 auf einem Glas 1300 GT, dann in 1969 gegen einen BMW-Schnitzer 2002 ti tauschte. In 1971 fuhr er im AvD Opel-Marken-Pokal auf einem Irmscher-Commodore. Zeitgleich war er schon auf dem Fiat 128 Rally Trivellato unterwegs (s.o.), den er Mitte 1972 gegen das bekannte 128 Trivellato Sport Coupe´1300 tauschte. Aber das wäre mal eine eigene FIAT-Geschichte. Wer schreibt ?

    Gruss ABARTH-Klaus

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