Posts by Abarth Coppa Mille

    Hallo liebe ABARTH-Fans,

    ich habe gerade von Motor Village Frankfurt (FCA) die Nachricht erhalten, dass die Veranstaltung am kommenden Sonntag, 25.10.2020, ABARTH DAYWALKER, wegen der aktuellen Situation mit dem Corona-Virus abgesagt worden ist. Bekanntlich war geplant, dass sich die ABARTH-Fans mit ihren Rennsemmeln zu einer Ausfahrt in den Westerwald um 10.00 Uhr auf dem Parkplatz von Möbel Höffner in 51503 Rösrath treffen wollten. Nach einem gemeinsamen Frühstück sollte es losgehen unter dem Motto "KURVEN VOM BESTEN".


    Sobald sich die Situation mit COVID-19 verbessert hat, wird die Ausfahrt nachgeholt werden. Ich werde weiter berichten.

    *Wer war denn von euch letzten Sonntag beim ABARTH-DAY 2020 auf dem Track am Bilster-Berg dabeigewesen ?


    Gruss

    ABARTH-Klaus

    Hallo Holger,

    berichte mal wie die Oelwanne unter deinem 600er aussieht ? Nicht so gut wahrscheinlich, weil die 850er Wanne bekanntlich für den leichten Schrägeinbau des 850er Motor (7°) konstruiert worden ist und es dann beim 600er unter Heckblech so aussieht, als würde dein Motor schief hängen. Einfach Sch... und nicht für den 600er geeignet. Das geht ja auch mit der Oelpumpe weiter, die beim 850er und A-112 einen anderen Winkel und Länge für den Ansaugschnorchel und Saugkorb hat. Da hatte der selige Abbi schon recht gehabt.


    Mit ein wenig Gehirnschmalz hätte man darauf aber kommen können, dass die bei dir fehlende Klappe beim rasanten Beschleunigen ein Leerlaufen des Oelsammelbecken verhindern helfen soll. Abbildungen davon gibt es im Netz genügend. Beim A-112 ist es genau umgekehrt, da steht die Klappe transversal (quer) zur Fahrtrichtung und soll beim Abbremsen einen Vorrat in dem Blechsammelbecken vorhalten bevor die negativen Beschleunigungskräfte alles an der Oelwannenwand nach oben steigen lassen und die Pumpe Luft ansaugt.


    Für die 2-teilige ABARTH Alu-7L-Oelwanne gibt es z.B. eine Alu-Zwischenplatte, die auch diesen Effekt der positiven und negativen Beschleunigungskräfte, die auch bei Kurvenfahrt auftreten, mindern soll. Es hat sich nämlich jüngst auf dem Circuit Zandvoort gezeigt, dass nach dem Umbau der Arie-Luyendyk-Kurve mit deren 18° Schräglage einige Motoren verreckt sind, weil durch die dort auftretenden Zentrifugalkraft das Motoroel vom Ansaugrüssel der Ölpumpe weggelaufen und dieselbe dann leergelaufen ist, was zum schnellen Tod von Pleuellagern, Pleuel und KW geführt hat. Siehe Fotos. (Nicht mein Motor ! sondern aus NL).


    Viele Grüße aus dem Oelwannendschungel

    ABARTH-Klaus




    Die Lösung für die 7-Liter-Wanne

    Hallo liebe ITALO-RACER,

    wohin am kommenden Wochenende ? Formel 1 am Nürburgring zum Lahmenden Pferd von Maranello - oder am Sonntag zum ITALO-Trackday PISTA & PILOTA auf dem ehemaligen Airfield von Pferdsfeld bei 55566 Bad Sobernheim ???? Dort ist aus motorsportlicher Sicht auch ein geschichtsträchtiger Boden, auf dem in den 60er-Jahren Rundstreckenrennen zur ONS-DARM (1960-1971), dem Vorläufer der DRM, stattgefunden haben.

    Motorsport in Form von Slalom.- und Dragsterrennen wurden auf der sehr breiten Start.- und Landebahn bis in die jüngste Vergangenheit durchgeführt.


    In dem heutigen TRIWO Industriepark wurde aus dem vorher von Opel genutzten Testgelände für 40 Millionen EUR eine veritable Automotive Teststrecke gebaut, die eine Länge von 1.750 Meter aufweist.


    Mit über 150 genannten Sport-Fahrzeugen, vorwiegend aus italienischer Provenienz, eingeteilt in 6 leistungsmäßig gleiche Klassen zu je 25 Fahrzeugen, werden die PILOTI 3x am Tag, von 10:00 bis 17:00 Uhr, jeweils für 20 Minuten die neu gebaute PISTA unter die Räder nehmen können.


    Das Nenngeld betrug 290.- EUR, das bereits im Mai zu entrichten war, als die Durchführung der 3. Ausgabe von PISTA & PILOTI bekannt gegeben worden ist. Die Startplätze waren innerhalb weniger Tage komplett vergeben gewesen. Wer da wegen Corona gezögert hat, den bestraft das Leben. Der Veranstalter hat eine Cafe´bar eingerichtet und für das Mittagessen ein Catering bestellt. Alles immer unter Berücksichtigung der aktuelen Abstands.- und Hygienevorschriften. Man darf also gespannt sein, wenn man nicht gerade aktuell aus einem CORONA-hotspot kommt.


    Ich werde weiter berichten.


    SEE YOU IN PFERDSFELD

    Abarth-Klaus


    Plakat A3 P&P 2020 FINAL .pdf

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    Lieber Frank,

    wieso RAL Code (5021, Wasserblau) ??? !!!


    Der von FIAT verwendeten Farbton, 0433, AZZURRO ACQUAMARINA, verwendet in dem Produktionszeitraum von 1956-72 für den FIAT 600D, gibt es doch bei Glasurit Classic Car Colors ! Wenn dein Farbspritzer neben Rücken auch kein Partner von Glasurit ist und nicht über deren Mischbank-Daten verfügt, solltest du den Lacker wechseln.


    Die bei Glasurit in Münster (BASF Coatings GmbH) haben mir z.B. für meinen ABARTH 1000TC den originalen Lack für body (grey) und Karos (rot) gemischt, mir jeweils 2 Farbmusterbleche angefertigt und mit den Mischformeln zugesendet, kostenlos. Außerdem haben die mir den empfohlenen Untergrundfarbton mitgeteilt, damit es auch was wird. Den sollte dein Lacker kenne ! Also nicht Füllern, Grundieren und dann Toplack drauf !


    Mit den Mischformeldaten konnte ich mir bei Wessels + Müller in Mönchengladbach auf deren Mischbank den HS Topcoat Lack mischen und abfüllen lassen. Geht doch.


    Gruss aus dem Lackdschungel

    Klaus

    Hallo Guenter,

    ich gehe mal davon aus, dass du die "kurze" Zahnstangenlenkung vom A112 meinst ?

    Das Lenkgetriebegehäuse bekommt eine Füllmenge von 140 ccm. Autobianchi benennt dafür damals als Betriebsmittel FIAT-Öl W90/M, das heute auch von Petronas als TUTELA W90/M angeboten wird. Da es den Spezifikationen der SAE 80W-90 API-GL5 entspricht, kannst du auch das in fast jedem Baumarkt angebotene CASTROL Getriebeoel verwenden.

    Die Zahnsegmente würde ich mit Molykote BR-2 Hochleistungsfett bestreichen, dass von FIAT auch für die Gleichlaufgelenke der A-Wellen empfiehlt.

    Gruss aus dem Öl.-und Fettdschungel

    Klaus

    Hallo Udo, der letzte sonnige Sonntag hat wohl viele Oldtimerbesitzer auf die Straßen gelockt. Ich selber bin zum Schloss Dyck in Jüchen unterwegs gewesen, weil, die Macher der Classic Days hatten ein Shirt-Drive-In auf dem Miscanthusfeld veranstaltet, und jedem der mit einem Old/Youngtimer dort erschienen ist, wurde allen Insassen ein passendes Hemd oder Bluse überreicht Eine tolle Geste des Sponsors (Volkswagen Group) diesen Artikel vom LKW rauszuhauen. Im nächsten Jahr gibt es neue Ware. Jedenfalls war der Andrang riesengroß gewesen. Viele nutzten dann die Gelegenheit entweder die Schlossanlage und deren Biohof zu besuchen, oder bei Kaffee und Kuchen den stillen Garten des Nikolaus-Kloster u genießen.


    Auf dem Weg nach Jüchen begegneten wir einer langen Caravane englischer Oldtimer, vorwiegend Bentley und Rolls Royce.


    Auf der Heimreise über Landstraßen 3. Ordnung kreuzten wir bei Wickrath den Chinesenweg der Oldtimer-Freunde vom Spargel-Club aus Mönchengladbach, deren 15 Teilnehmer die Aufgabenstellung zu lösen versuchten.


    Man sieht, es tut sich wieder etwas in der Szene.


    Am Donnerstag, 24.09.2020, werden wir (#694) für das Q1 (16:25 - 18:15) vom 24h-Classic die Nordschleife unter die Semi-Slicks nehmen. Die Wetteraussichten sind für das 3h-Rennen am Freitag (09:55 - 12:55) nicht besonders prickelnd, was uns aber entgegen kommt und meistens auf den Pirelli Corsa wet nach vorne spült. Wir werden live im Stream auf http://www.24h-Rennen.de zu sehen sein.


    Sonntag, 27.09.020, findet das diesjährig letzte Treffen von Fly & Drive auf dem Flugplatz MG vor dem Hugo Junkers Hangar statt.


    Sonntag, 10.10.2020, sind wir bei Pista & Piloti auf dem motorsporthistorischen Flugplatz Pferdsfeld/Soonwald am Start. Inzwischen perfekt ausgebaut ist das ehemalige Opel-Testgelände, auf dem in den 60er Jahren die Rennen der DARM stattgefunden haben.


    Sonntag, 25.10.2020, findet im Westerwald das ABARTH DAYWALKER der FCA Frankfurt statt. Nähere Infos folgen noch.


    Du siehst, in Corona-Zeiten ist doch noch jede Menge los.


    Viele Grüße aus dem Veranstaltungsdschungel

    ABARTH-Klaus


    Hallo liebe Italo-Racer,

    ich habe gestern Abend von Ger Duinkerken, Organisation des RAO, aus den Niederlanden die brandaktuelle Nachricht bekommen, dass er die Veranstaltungsteilahme mit "IL PICCOLO SUPERCAR" beim "Vredestein Supercar Sunday" hat absagen müssen. Grund dafür ist u.a. die CORONA-Reisewarnmeldung aus Deutschland für das ebenfalls betroffene Gebiet von Noordholland, in das der Circuit von Zandvoort genau hineinfällt. Das bereits überwiesene Nenngeld wird rückerstattet. Schade für alle über 20 Italo-Racer, die sich für dieses Spektakel angemeldet hatten.


    Somit bleibt mir die Teilnahme am 24h-Classic-Rennen am kommenden Freitag auf dem Nürburgring erhalten, was ich sonst wegen Einhaltung der 5-Tage Quarantäne hätte absagen müssen.


    See you on the Nürburgring

    (auch wenn an der Nordschleife-Strecke und im Fahrerlager keine Zuschauer zugelassen sind).

    ABARTH-Klaus

    Hallo liebe ITALO-Klassiker,

    die 16. Classic-Gala in Schwetzingen, ganz in der Nähe zum Hockenheimring, traditionell im prächtigen Barockgarten der ehemaligen Sommerresidenz der pfälzischen Kurfürsten zuhause, war vom 4.-6. September 2020 wieder ein sehenswerter Schauplatz für eine automobile Zeitreise gewesen.


    Wie in den Jahren zuvor, offerierte diese Veranstaltung ein buntes Bild der Automobilgeschichte, beginnend bei den Anfängen im 18. Jahrhundert, bis hin zu den Brot-und-Butter Autos aus der Wirtschaftswunderzeit. Auch die Kleinsten, sogenannte Microcars, wurden nicht vergessen.


    Die Veranstaltung kann trotz aller Widrigkeiten rund um Corona als ein großer Erfolg bezeichnet werden, was durch die rund 15.000 Besucher bestätigt worden ist, die in jeweils zwei Tagesgruppen aufgeteilt, das weitläufige Schlossparkgelände abschreiten konnten. Was Johannes Hübner und sein Team auf die Beine gestellt haben, war mehr als eine Schau historischer Automobilgeschichte gewesen. Es war pures Glück und Balsam für die Corona-geschundene Seele der Automobilisten.


    Bei unserer Anreise am Freitagmorgen trafen wir bei der Einfahrt in den Schlosspark auf ein völlig relaxt tickendes Team rund um den Ober-Requisiteur Johannes Hübner. Dieser hatte mich im letzten Jahr bei der ADAC-Europa-Classic in Meran/Südtirol darauf angesprochen, doch einmal mit einer ABARTH-Rennsemmel aus Turin an der von ihm organisierten Veranstaltung teilzunehmen. Der zuerst ins Auge gefasste Fiat Abarth 1000 OT Spider musste leider zuhause bleiben, weil ihn bei der Nennungsabgabe im Frühjahr noch Getriebeprobleme plagten. Also kam der Fiat Abarth 1000 TC Corsa zum Einsatz, was letztendlich auch keine falsche Entscheidung gewesen war, weil nämlich die FIAT 600 Freunde Deutschland nicht anwesend waren. Clubkamerad Harry Meffert war mit seiner Fiat 850 Limousine vertreten, womit auch ein Linksdrehermotor aus Turin am Start gewesen ist.


    Der uns zugewiesene Stellplatz im Mittelpunkt einer bekiesten Präsentationsfläche, ganz ohne schatten.- und harzspendende Bäume, erwies sich als ein Glücksfall, weil immer ausreichendes Licht für die zahlreich anwesenden Fotografen vorhanden war. Das Wochenende war gut angerichtet und so wurde die Gala am Freitagabend mit einem deftigen Barbecue und funkelndem Feuerwerk eröffnet. An den Biertischreihen wurde viel gelacht, literweise Benzin erzählt und mancher Freund aus der Szene wieder getroffen, kurzum - es menschelte und diese fühlbare Wärme in den Herzen der Klassiker war das ganze Wochenende im Schlosspark fühlbar gewesen.


    Der Samstag startete mit einem strahlend blauen Himmel, der einen guten (heißen) Tag verprach. Nachdem der Morgentau von meiner Rennsemmel abgeledert war, bevölkerten schon ab 9.00 Uhr die ersten Besucher das weitläufige Schlossparkgelände. Diese erste Besuchergruppe hatte bis 13.00 Uhr Zeit gehabt, um sich die automobilen Preziosen anzuschauen, bei den Händlern in deren Angeboten zu stöbern, oder die Ausstellungen in den Schlossgebäuden zu besichtigen. Für das leibliche Wohl sorgten foodtrucks mit fingerfood, Eis-APE von Fontanella mit Spaghetti-Eis oder auch die wiedereröffnete Schloss-Gastronomie. Für jeden Geschmack gab es genau das Richtige, was auch die Auswahl der Fahrzeuge betraf. Es dampfte und zischte auf den Parkwegen, wenn das unter Dampf stehende Stanley Steamcar von 1919 fast lautlos dahineilte oder der Victoria Benz von 1893 seinen Einzylinder Knochenrüttler in Gang gesetzt hat. Um 13.00 Uhr musste die erste Besuchergruppe das Areal wieder verlassen, es trat eine gespenstische Stille ein, die von uns für ein Mittagessen genutzt wurde, bis um 14.00 Uhr die 2. Tagesgruppe das Gelände wieder bis 18.00 Uhr bevölkern durfte.


    Zeit genug, um mit den überwiegend sehr interessierten Besuchern ins lockere Fachgespräch zu kommen. Verwunderung bei den Jüngeren, wie man denn aus einem Motor mit 982ccm immerhin 114PS ohne einen Turbolader herausholen kann ??? Den (ge)wichtigen Juroren, die am Samstag in mehrere Teams aufgeteilt, die anstrengende und schwierige Bewertung der rund 150 Fahrzeuge vornahmen, konnte meinerseits elementare Wissenslücken aufgefüllt werden. Nachahmenswert hervorzuheben ist, das jedem Team ein minderjähriger, sogenannter Junior-Juror ("Jugend forscht") mitgegeben worden war, um diesen in die faszinierende Welt der Klassiker einzuführen.


    Das Gala-Diner am Samstagabend, eröffnet durch einen Sektempfang vor der überwältigende Fassade des Barockschlosses, fand Corona-bedingt diesmal in mehreren Festsälen statt, um einen ausreichenden Abstand der Gäste zueinander an den festlich eingedeckten Tischen zu gewährleisten. Trotz aller Bemühungen der durch die Säle wandelnd spielenden Musiker, wollte eine so recht gemütliche Atmosphäre nicht aufkommen. Vielleicht lag es am zu großen Abstand zueinander. Das Festessen war dagegen von erster Qualität gewesen.


    Der leicht bedeckte Himmel am Sonntagmorgen versprach einen nicht ganz regenfreien Tag. Eine kurze Schauer, die die Cabrio-Besitzer zum hektischen Abdecken ihrer Klassiker antrieb, war nach kurzer Zeit schon wieder vorbei. Bemerkenswert war der große Besucherandrang am Vormittag gewesen, der alles bisherige getopt hat. Insbesondere auffällig viele Familien flanierten an den aufgereihten Fahrzeugparaden vorbei. Der Nachmittag war dann von einem Aah und Ooh durchdrungen, als die Juroren die Prämierungsrosetten an die concours-gekürten Fahrzeuge geheftet haben. Zu beobachten war dann ab ca. 16.00 Uhr eine Bewegung, wie Besitzer von nicht prämierten Fahrzeugen ihren Standplatz verließen und mit denselben in Richtung Ausgang dahinschlichen. Ich halte das für einen Affront gegenüber dem Veranstalter und den Besuchern, die bis 18.00 Uhr mit der Ausstellung aller Fahrzeuge gerechnet haben.


    Die Siegerehrung fand dann nicht wie sonst praktiziert mit einem Aufmarsch und Vorstellung der Concours-Siegerfahrzeuge vor dem Barockschloss statt, sondern der Head-Officer Johannes Hübner und sein Team zogen mit einem klassischen Bollerwagen, vollgeladen mit Pokalen und einer mobilen Lautsprecheranlage, zu den prämierten Fahrzeugen. Dort wurde durch die aktuelle Spargelkönigin, Anna die 1. der Stadt Schwetzingen, der jeweilige Pokal unter dem Blitzlichtgewitter der Fotografen an den Prämierten überreicht. Mich hat es auch erwischt, 1. Preis der ITALIAN CLASSICS :thumbsup:, siehe Fotos. Schauen sich die Menschen in 20 Jahren Bilder von der 16. Classic Gala Schwetzingen 2020 an, könnte der Eindruck entstehen, die Leute haben panische Angst vor Automobilen und deren Verbrennungsabgase gehabt. Nie zuvor in der Geschichte hat man Fotos von klassisch gekleideten Damen und Herren gesehen, die vor einem Fiat Abarth 1000 TC mit Mund-Nasen-Schutz standen und ihn gerade zum Concours-Gewinner küren.


    Freundliche Grüße aus Schwetzingen,

    ABARTH-Klaus










    Hallo Harry, kann ich verstehen bei dieser Entfernung.

    Allerdings ist ein Treffen beim 24h-Classic Rennen am Nürburgring ein Problem. Wir sind ab 23.9. (Mittwoch) am Ring im Fahrerlager, Bereich Mercedes-Arena (FHR-HEC + Youngtimer) und bauen dort unser Gerödel auf. Donnerstag ist Qualifying und am Freitagvormittag das 3h-Classic-Rennen auf dem Komplettkurs.


    Nach den uns derzeit vorliegenden Informationen, ein 40-seitiges Pamphlet, ist der Zugang für Besucher zum Fahrerlager nicht möglich ! Wir selber müssen am Freitagnachmittag bis 16 Uhr mit allem Gerödel das Fahrerlager wieder verlassen haben !!! Das dient der Minimierung der Personenanzahl. Also keine Siegerehrung und anschließende Party im Fahrerlager. Alles anders in diesem Jahr. Die komplette Nordschleife ist hermetisch abgeriegelt, es gibt keine Camper oder Besuchsmöglichkeiten an der Strecke. Also schaust du dir besser alles im livestream an.


    Zu deinem 2K-Kopfproblem schreibe ich dir bei www.Fiat850.info, da ist das Thema besser aufgehoben.


    Freundliche Grüße aus der Grünen Hölle

    ABARTH-Klaus


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    Hallo Chris,

    danke für dein Lob.

    Zum o.g. Thema noch ein Nachtrag für die Besitzer eines 850 Coupe´, die den Umbau zu einem 1000 OTS/R starten wollen.

    Auch hier haben wir jahrelange Erfahrung, weil wir aktuell ein solches Fahrzeug im FHR-Langstreckenpokal (HEC) einsetzen, z.B. demnächst beim 24h Classic-Rennen am 24. September 2020, im Rahmen des 24h-Rennen am Nürburgring (Komplettkurs).


    Die Verlegung der Wasserrohre habe ich ja schon in dem Beitrag oben dokumentiert. Frontseitig sieht es beim Coupe´ etwas anders als bei der Limo aus, weil die erforderliche Öffnung im Frontblech höher liegt. Das erforderlich Frontgrill ist zu bekommen, aber sehr teuer. Siehe auch Fotos Unterschied für 1. und 2. Serie. Billig können viele, aber so sieht es dann auch aus. Für den ebenfalls erforderlichen Kofferraumeinsatz, der zur Ableitung der Kühlluft dient, habe ich den GFK-Einsatz vorrätig (100.- EUR), siehe Foto.


    Viel Spass beim Umbau

    Gruss ABARTH-Klaus







    Hallo liebe Freunde italienischer Rennsemmeln,

    es ist wieder soweit. Das Registro Abarth Olanda (RAO) unter der Leitung von Ger Duinkerken, organisiert am Sonntag, den 20. September 2020, auf dem Circuit Zandvoort, das IL PICCOLO SUPERCAR, das im Rahmen von VREDESTEIN SUPERCAR SUNDAY (www,supercarsunday.nl), auf dem Dünenkurs stattfindet. Wir können dort mit unseren kleinen Rennsemmel den Dicken Buden mal wieder zeigen was wir so drauf haben !!!


    Die Teilnahme ist relativ einfach zu gestalten. Es werden keine großen Anforderungen gestellt, was insbesondere die Lizenzfreiheit betrifft. Das Fahrzeug muss in einem guten Zustand sein und folgende Punkte erfüllen:


    - maximale Lautstärke von 95 dbA, die bei Vorbeifahrt an der Strecke gemessen wird (Arie Luyendijk Kurve)

    - mindestens ein 4-Punkt-Gurt , besser ist natürlich ein 6-Punkt-Gurt

    - abgetapte Frontscheinwerfergläser, z.B. mit klarer Folie, damit bei Steinschlag-Glasbruch keine Glassplitter auf die Strecke fallen. Kreuzweises abtapen ist da nur wenig hilfreich wie es viele "Profis" machen !!!

    - die Batteriepole (+) müssen Schutzkappen aufweisen oder abgetapt sein.

    - ein sicheres Benintanksystem, also keinen 5-Liter-Behälter im Fussraum (alles schon gesehen)

    - Helmpflicht, z.B. Motorradhelm mit ECE-Norm 22-04 und höher.

    - Feuerlöscher am Boden, 2kg, nicht älter als 2 Jahre, und nicht mit Wandhalter und 2 Blechschrauben im Auto befestigt (ebenfalls schon gesehen !!!???)

    - gern gesehen sind komplette Rennfahrzeuge, auch ohne Wagenpass.


    Was wird geboten ?

    - 3x 20 Minuten Streckenzeit für schlappe 120 EURO Freies Fahren auf dem wiederbelebten Formel-1-Circuit mit der grandiosen neuen Steilwandkurve. Letzte Streckenbefahrung für uns gegen 16.30 Uhr.

    - Stellplatz im Fahrerlager bei der Scuderia Segafredo. Einfahrt am späten Samstagnachmittag (ca. 18.00 Uhr) möglich, mit Übernachtungsmöglichkeit für WOMO im Fahrerlager. (Wir schmeißen den Grill an)

    - tolle Atmosphäre am Sonntag mit vielen Attraktionen, siehe website.


    Was tun für die Anmeldung ?

    - Nennungsformular ausdrucken, ausfüllen, unterschreiben, Geld nach NL überweisen (siehe IBAN), Formular mit Zahlungsbeleg einscannen und ab per Email an scorpioneabarthparts@gmail.com.

    - Nennbestätigung erfolgt per Email.


    SEE YOU IN ZANDVOORT

    ABARTH-Klaus

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    Hallo Harry,

    ist alles schon mal von uns gebaut worden, allerdings nicht in der Cu-Klempnermanier, und jahrelang bei Langstreckenrennen (FHR, Coppa-Mille) erfolgreich erprobt und eingesetzt gewesen. Der damals von uns eingesetzte Fiat Abarth 1000 OT ist heute im Besitz von Ad van Ling aus Zevenaar/NL. Da kannst das Auto am Wochenende , 19.-20. September 2020, beim "Il Piccolo Supercar" auf dem Circuit von Zandvoort im Einsatz sehen und dir Fotos und Eindrücke von den Umbauten machen. Besser geht es nicht. Ich bin auch vor Ort und kann dir gerne alles am Objekt der Begierde erklären. Das Beste kommt zuletzt, siehe Fotos der Verrohrung von einem Kundenfahrzeug.


    SEE YOU IN ZANDVOORT

    ABARTH-Klaus








    Hallo Harry,

    jaaaaaaaa, der Rolf Stemmle aus Fürth im Odenwald erfreut sich guter Gesundheit und ist der "Technik-Betreuer" bei den Fiat 600 Freunden Deutschland. Aaaaabeeeerrr er ist nicht immer der Schnellste in seiner Klasse und geniest als Gewerbelehrer seinen Ruhestand. Du musst viel Geduld haben.

    Gruss Klaus

    Hallo Markus,

    wenn du gelegentlich mal die Kipphebelwelle öffnen wirst, wirst du kotzen was da so alles drin ist. Auswaschen kann man das nicht.


    Gehen wir mal tiefer in die Materie. Wenn du die Kipphebelwelle mit ihren Böcken mal ausbaust, Kerzen raus, damit eine solide KW-Drehzahl vom Anlasser erzeugt werden kann, dann muss aus der Öl-Bohrung im Kopf ordentlich was rausspritzen. Kommt nichts, ist vielleicht das darunterliegende NW-Lager verdreht/versetzt und lässt kein Öl nach oben durch. Das wäre auch für deine NW an dieser Stelle kontraproduktiv. Ich gehe mal davon aus, dass du bei der Revision alle Verschlussstellen am Block geöffnet, gereinigt und kräftig gespült hast ???!!! Es gibt bei abarth-online.de doch den kompletten Verschlussdeckelsatz.

    Vermutlich wird dein Z-Kopf z.Zt. nur durch Ölnebel geschmiert, was auch Ursache für dein Quietschen sein kann ???

    Gruss

    Klaus

    Hallo Markus aus der Alpenrepublik, (ist doch richtig ?),

    zuerst zum Zweiten. Hast du schon einmal den Keilriemen abgeworfen, um mögliche Geräuschquellen von Lima und Wapu auszuschließen ? Verändert sich das Geräusch wenn die Kupplung getreten wird ? Ich frage das deshalb ab, weil auch das Kupplungsdrucklager, und bei getretener Kupplung die KW-Anlaufscheiben am 2. KW-Lagerbock Geräusche produzieren können.


    Zum Ersten. Ich gehe mal davon aus, dass du bei der o.g. Motorrevision auch die Kipphebelwelle erneuert hast, die immer verschlissen ist, und beim Einbau die einzig richtige Position für die Ölzufuhr berücksichtigt hast ? Solltest du die alte Kipphebelwelle weiter verwendet haben, ist diese doch bestimmt an der Vorder.- und Rückseite geöffnet worden, um die dort zumeist zahlreich vorhandene Ölkohle entfernen zu können und alle Ölbohrungen für die Kipphebel durchgangsfrei sauber zu bekommen ? Das abschließende Verschließen der Welle ist sorgfältig auszuführen. Ich für meinen Teil schneide auch schonmal Gewinde in die Enden der Welle und verschließe diese mit abgedichteten Inbus-Madenschrauben. Die Ölzufuhrbohrung im Kopf, unterhalb des Kipphebelbockes, ist frei und nicht verändert worden, was gerne gemacht wird, wenn es unten herum an Öldruck fehlen sollte.


    Gruss aus dem Ölsumpf

    ABARTH-Klaus

    Hallo Harry,

    da hast du ja alle, leider inzwischen verstorbenen Klappermotorgrößen, kennengelernt.

    Also, wenn du einen Umbau des A112 Motor auf Linkslauf für den 850er machen willst, brauchst du bei Beibehaltung des Kettenantriebes für die Nockenwelle (lass blos die Finger von den verreckten Triger-Zahnriemensätzen) natürlich auch eine Linksläufer NW. Wegen der entgegengesetzt stehenden Schrägstellung der Zahnradflanken des Verteiler-Ölpumpenantriebes bei Rechts.- oder Linkslauf-NW, gehört dazu auch immer die passende Ölpumpenwelle. Nur wenn du den Umbau mit Stirnrädern machst, kannst du die A-112 NW und die dazugehörende Ölpumpenwelle weiter verwenden.


    Alles von mir schon einmal beschrieben worden. Siehe auch gelegentlich mal bei http://www.fiat850.info rein, da steht auch vieles zu diesem Thema, betreffend den erforderlichen Umbau der KW-Simmerringe, Kupplungsautomat, Schrägstellung Ansaugkollektor, Wapu, Lima etc.


    Gruss aus dem R-L Motorendschungel

    ABARTH-Klaus

    Hallo zusammen,

    die 3. Edition von FORZA ITALIA in Krefeld bei Mo´s Bikertreff ist nun auch schon wieder Geschichte und kann als ein toller Erfolg gewertet werden.


    Mehr als 90 ITALO-PKW´s, von ABARTH bis ZAGATO, ca. 50 Zweiräder, von Aprilia bis Vespa und 7 APE, hatten den Weg bei über 30 Grad zum Gelände an der Niederrheinhalle gefunden. Die Restauration und das Team von Mo´s Bikertreff haben mit Speisen und gekühlten Getränken den Aufenthalt wieder angenehm gestalten können. Die Stimmung war trotz der aktuellen Hygiene.- und Abstandsregeln als super zu bezeichnen gewesen, was auch daran gelegen hat, dass sich viele Szene-Teilnehmer nach langer Zeit der Abstinenz wieder einmal zum klönen rund ums italienische Motörle getroffen haben.


    Bei den vielen angereisten Fahrzeugen waren einige italienische Preziosen dabei gewesen, die man nicht bei jedem ITALO-Treffen zu sehen bekommt. Zu benennen ist hier z.B. das Moretti 850 Sportiva Coupe´, oder das LMX 2300 HCS Coupe´ aus mailändischer Produktion mit GFK-Karosserie, das sich mit Technikteilen aus dem Regal der Kölner Ford-Werke des Taunus 20m TS bedient hat (ähnlich wie bei OSI).


    Die Meute der modernen Fiat Abarths, ausgestattet mit dem blubbernden Auspuffgeräusch eines absaufenden RIVA-Bootes, haben sich hervorragend dargestellt gegenüber den klassischen Abarth-Fahrzeugen vom Schlag eines 1000 OT Spider oder 1000 TC CORSA. Die Marke FIAT war natürlich zahlenmäßig allen anderen Herstellern gegenüber stark präsentiert, egal ob mit Limos, Coupe´s, Spidern oder auch im Kleid eines offenen Jungla Savio.


    Das Haus Lancia war u.a. mit drei Delta HF und mehreren Fulvias in verschiedenen Karosserievarianten (Zagato) vertreten gewesen.


    Die Mailänder Konkurrenz von Alfa-Romeo war mit einer ganzen Palette der Giulias aus den 60er und 70er vor Ort, eskortiert von einer Giulia Carabinieri.


    Beachtlich war auch das zahlenmäßig große Heer der Vespa und Lambretta Motorroller gewesen, begleitet von den Piaggio APE Dreirädern mit verschiedensten Aufbauten.


    Alle Fahrzeuge hier zu beschreiben würde zu weit führen. Ich verweise deshalb auf die hervorragende Fotodokumentation mit 120 Bildern von Christian Koch unter https://www.oldtimer-nrw.net .


    Wir freuen uns jetzt schon auf die 4. Edition von FORZA ITALIA in 2021, die hoffentlich ohne behördlich Auflagen stattfinden kann.


    Grazie a tutti

    ABARTH-Klaus

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