Posts by speedy

    Was "italo-freak" schreibt stimmt - die wenigsten wissen, dass die DIN-Leistungsangaben von - bis + 5% streuen dürfen!

    Also 100 PS können 95 oder 105 PS sein!


    Mal aus dem wirklichen Leben - als man Software-Schummelei noch nicht kannte:


    Es gab vor vielen Jahahren einen Hersteller, der wollte die Konkurenz auf dem Markt der Vertreterfahrzeuge etwas überragen und schuf deshalb einen Diesel mit 170 PS und einem sog. DSG-Getriebe.

    Nicht nur die Dieselpumpe, sondern auch das Getriebe brachte aber bald Probleme mit sich........


    Eine Lösung wurde gesucht und gefunden: Das war nämlich der erste Softwareskandal! in der Automobilgeschichte Dtschlds.

    Der ging ganz einfach:

    Man kam auf den Gedanken, dass man alle Neuwagen dieser Sorte bei ihrer ersten Inspektion in einer Vertragswerkstatt mit einem Softwareupdate versieht!

    Das ist einfach, der Monteur bekommt auch nix mit, weil alles direkt online vom Werk kommt!


    Da haben sich schlaue Techniker mal Gedanken gemacht, und dann ist ihnen die DIN_Norm eingefallen.........

    Richtg! Es müssen nicht 170 PS sein, es genügen auch 161,5 PS!!!! und der passende Luftdruck und die Temperatur und......Und wenn man noch ein bisschen das Drehmomentband verschiebt, dann lebt auch das (Problem-)Getriebe länger......

    Und die Käufer, welche ihr Neufahrzeug nicht gleich gedroschen haben - haben dann eh nix gemerkt, nur die Gleichraser haben sich über das veränderte Leistungsverhalten gewundert!

    Und wenn man das Ganze werksseitig noch unter der Decke hält ist das Problem doch

    bestens gelöst.......


    Aber Geheimhaltung war hierbei oberwichtig! Wenn man aber jemand aus der Entwicklung kennt ,ist das aber schlecht für die Chefetage....

    An die breite Öffentlichkeit kam dieser Schwindel aber nie.

    Da ich der Generation angehöre, als die ersten "Chiptuner " auf die Matte sprangen möchte ich mal Folgendes anmerken:


    In diesem Bereich gab es "Solche" und "Solche".........

    Die Einen waren halt beim Epromquälen etwas geschickter und hatten von Motoren Null Ahnung , und die Anderen verstanden etwas von Motoren und vom Programmieren!

    Unterscheiden kann man die ganz leicht:

    Möchtegerntuner haben auf die vorhandenen Parameter einfach einen gewissen Prozentsatz aufgesattelt ( Viel bringt Viel) und das große Geld verlangt.

    Und die Spezialisten haben die Parameter im Motor- bzw. Fahrzeugversuch ermittelt und dann gebrannt,...und das ganz große Geld verlangt!

    Denn beim Letzteren muß schon sehr viel mehrEinsatz und Aufwand gebracht werden.

    Beim Erstenen genügt ein guter Kurs in der Volkshochschule.......


    Nur mal so als Qualitätsdifferenzierung.....

    Es soll vorkommen, dass die Kupplungsscheibe bei dem einen oder anderen mal falsch herum eigebaut wird. Dann funktioniert das ganze auch nicht.

    Ich würde erst einmal das Zeugs auseinanderbauen (lassen) um die Fehlerquelle zu lokalisieren.

    ....und dass man beim 127er auch mal 850er Kupplungsteile verwendet,

    weil die "noch da sind und von den Maßen passen...und so endlich aufgebraucht werden können!"

    Nur ist dann auch bald schluß!

    Vielleicht war das Leer-Spiel des Ausrücklagers nicht eingestellt und dieses ist dann die ganze Zeiz mitgelaufen......

    Dieses Lager ist nicht in der Lage lange Zeit mitzulaufen und gibt dann auch den Geist auf. Oder auch die Lamellen

    des Federtellers vom Automat. Je nach Bauart.......

    Ich plauder mal ein bisschen aus der Praxis.....


    Wenn ich so einen Fall hätte, nehme ich eine Zündlichtpistole mit Verstellung, schaue in den Unterlagen nach welche max. Verstellung bei x Drehzahl sein muß.

    Jetzt stelle ich den Verteiler (also die max Vorzündung) mit Pistole und Drehz.m. ein.


    Denn diese Vorzündung ist im Betrieb die Wichtigste - nicht die beim Leerlauf!

    Wenn jetzt der Verteiler noch seine Wertvorgaben hergibt, ist alles ok.

    Wichtig ist einfach die max. Vorzündung - weil da auch die meiste Leistung gefordert wird!

    Wenn man jetzt die Verstellkurve bei entsprechender Drehzahlvorgabe aus dem Handbuch noch nit der Pistole abfährt, bekommt man eine Verteilerfunktionskontrolle.

    So, und jetzt schaut Ihr einfach, wo beim Leerlauf die Vorzündung steht! Das ist fast egal- wenn der Verteiler stimmt!


    Einfach praxisbezogen denken und handeln....und das ist bei Leistungsdrehzahl!


    Aber alle stellen bei Leerlaufdrehzahl ein .....fast genauso unsinnig wie das CO bei Leerlauf....


    Die Pumpe muß gehen - deshalb wird in diesem NUtzbereich ein Motor abgestimmt.

    Nur eines nicht vergessen: - hab ich zwar schon mal geschrieben - der Sprit ist nicht mehr wie früher, evtl muß man wegen der Klingelneigung etwas nach "Spät" verstellen.....aber das muss man immer austesten!


    Und dann klappt es ......wetten?

    Das Problem sind nicht die Kolbenringe, sondern die Festigkeit der Ringnuten, bzw. die geringe Breite des Feuersteges.

    Und Audi baut auch keine Kolben sondern meistens Mahle, Nüral und KS.

    (Wobei Letztere m. Mg. n. als Ersatz die besseren sind........)

    Und diese "Kolben" werden auch von Chinesen auf den deutschen Epay- Markt geworfen: Das kompl. Set von 4 Kolben für 85 € incl. Steuer..............

    ....eine kleine Ergänzung:

    Das gilt natürlich nur wenn man Schrauben der alten Ausführung wieder verwendet!

    Falls jemand auf den neueren Dehnschrauben(-schrott) umrüstet - erkennbar an dem relativ langen Gewindeteil - dann aber nicht!

    Ich tippe aus Erfahrung auf ein defektes Lager.

    Gerade dieses Getriebe ist empfindlich, wenn mit zu wenig Öl gefahren wird,

    Konstrunktions- und verschleissbedingt (Dichtung Manschetten) gehen halt - oft nach langer Laufzeit - Tröpfchen für Tröpfchen verlustig .....und dann beginnt auch langsam die Musik!

    Einfach weil das Lager weniger geschmiert und gekühlt wird. Und Viele wechseln eh kein Getriebeöl.......

    Bei Dir ist es besser aufgehoben, wie in einem von 3 großen Schrottcontainern, falls ich irgendwann unter der Erde zu liegen komme. :D


    ...nur so ein Tipp: ( auch wenns den Einen oder Anderen jetzt stellt....):


    Als ein guter Freund vor ca. 30 Jahren verstorben ist, hab ich das Lenkrad von seinem geliebten Rennauto -welches auch von mir betreut worden war - abmontiert und während seiner Bestattung in das offene Grab hineingelegt -----hab ich vor der gesamten Trauergemeinde gemacht, so traute sich niemand das Teil wieder raus zu holen.

    Selbstverständlich hab ich dann beim Zuschütten darauf geachtet, dass es drine bleibt.......

    Als letzter Gruß für einen Freund war mir das es wert!

    Ja Thomas, da bin ich etwas verwöhnter - hatte früher ne eigene "Rote" - aber seit 2010 nix mehr.

    Ich weis nicht ob Du in Stadt- oder Landnähe wohnst, denn es gibt viele Süperautomobilklasseeinsgebrauchtwagenan-undverkaufshäuser mit Migrationshintergrund bei denen Du sicher für ein bisserl bunt bedrucktes Papier mal so ein Stückchen Blech der Glückseligkeit ausleihen könntest.

    Früher gab es bei uns auf dem Land Fahrschulen, die hatten irgendwo im freien Feld eine geteerte Übungsstrecke mit kleinem Rundkurs...........Konnte man für nen 20er in der schülerfreien Zeit nutzen.

    Oder Bauern, denen gehörte die halbe Pampas --hatte früher auch mal so einen Testkurs für Rallyeautos ...mit Schotter, Sand- und Teerpiste vom Ortsbauernführer genutzt.

    Ja, ganz früher bin ich mit Kart, Werkzeugkoffer durchs ganze Dorf zu meiner Weinbergteststrecke gefahren . Aber immer ganz zivil, ohne Lärm, alle gegrüßt...Später dann mit meinen Rennwagen ----und nie eine Anzeige oder Gemaule bekommen! Gut da gab es vielleicht 30 Kartfahrer in ganz Deutschland, da war man im Ort heilig und geachtet....... Aber das gibt es heute auch nicht mehr!

    Also ohne ausreichende Probefahrt würde ich gar nicht zum TÜV schleichen!

    Das fängt doch schon bei den nicht eingelaufenen Bremsbelägen an, zugerusten Kat, und dann klappert der Auspuff am Tank, und, und .......

    Ein Bekannter von mir hat eine große 850er Sammlung ( große Teile davon gehen nächstes jahr in den Verkauf.....) Der hat auch lange gebraucht bis er überzeugt war , dass Leerlauf in gewissen Abständen seine Fahrzeuge nicht fit hält..........Was hab isch dem nach einiger Zeit wieder alles in Gang bringen müssen, weil sie zugerusst waren. Und dann noch das sog. Super - gut wie Hühnerpisse!

    Seit ein paar Jahren nutzt er jetzt jedes Teil abwechselnd ein paar Tage und braucht seither keinen Spritzusatz, keine neue Bremsschläuche oder Neu-Batterien.

    Also immer versuchen das Dingens in Bewegung zu halten!

    Ps: Der Zürcher Händler hatte aber auch nur die Integralemodelle , hab das hier überlesen.

    Also so rein mal aus Erfahrung:

    Die ewigen Standprobeläufe bringen gar nix!

    Du musst Dir mal ne Rote Nummer besorgen und das Teil richtig unter Last nehmen. Damit er sich mal richtig freischafft - vom Ansaugrüssel bis zum Endrohr.

    Und erst nach so einem Heisslauf kannst Du an die Fehlersuche.

    Wenn der seit 2004 nicht mehr bewegt worden ist, dann ist das kein 2-Minuten-Akt.

    Und wechsle ja alle Benzin- und Ölkühlerleitungen aus.

    Meiner steht auch seit dieser Zeit - will ihn nächstes Jahr mal refreschen.....

    Frage: Kommt Deiner aus der Nähe von Zürich? Da hab ich zu dieser Zeit mal ne Honmaschine bei einem gekauft, und der hatte den ganzen Hof voll, weil sie in der Schweiz nicht mehr genutzt werden durften! Wollte für jeden 4 Tsd SF haben.

    Aber bei mir ist alles auch eine Platzfrage gewesen........

    ....aber die italianischen Modelle sind leider noch nicht dabei ......auch wenn ein Roter mitfährt!


    Und so als Alternative zu den langweiligen E- Rennern sehe ich schon Zukunft für den internationalen Rallyesport.

    Und die Fehlzündungen scheinen mir fast provoziert.......!

    Und wie bei den alten Rennen - ein Mechaniker fährt immer mit,- also ein Gemeinschftserlebnis.......


    Diese Sportart wird sich leider bei uns nicht so durchsetzen. Nicht wegen den etwas erhöhten Abgaswerten - die sind noch im Rahmen.

    Nein, einfach weil die deutschen Silberpfeile wegen technischer Schwierigkeiten kein Ein-Fahrzeug-Team zusammenbekommen.....

    Und die FIA hat auch Unregelmäßigkeiten beim deutschen Team gefunden: Eine gendergerechte Bordtoilette und ein Babywickeltisch im unteren Bereich!


    Jedenfalls sehe ich im Film bei einigen Zuschauern eine Mund-Nasenbedeckung - also alles Coronakonform! ;);)


    Hier mal eine Kostprobe aus dem Rallyecross::

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    Ja, langsam wird es klar - die Teile sind nur bedingt tauschbar!

    Wie Du schon richtig bemekt hast, ist die Einbaulage der Motoren different - -und entsprechend sind die Ölpumpengehäuse und -ansaugstücke verschieden (neben der Ölwanne) . Da gibt es ein paar Teile die auf den ersten Blick passen ....aber in der Funktion und ihrer zugedachten Aufgabe halt nicht........

    Die Sache sieht insgesamt so aus, dass man die Teile vom Kurbeltrieb vermessen muß. Ein bisschen Glück hast Du dadurch, dass der Motor als Lagerschalenschicht eine Aluauflage hat. Dadurch fressen sich Schmutzprtikel zuerst nur in die Lager ein und verschonen bis zu einem gewissen Pukt die Lagerzapfen. Nur sehr lange geht das auch nicht!

    Und wichtig ist auch der richtige Abstand des Ansaugbereiches der Ölwanne im Zusammenspiel mit der Wanne. Wenn man hier eine andere Einbaulage wählt, muß ggf. der Schnorchel angepasst werden. Und noch auf was muß man achten:

    Wie ist der Ölstand bzw. Ölrücklauf im Bereich der Nockenwelle bei einer geänderten Einbaulage.

    Und die Schleifspuren an der Pumpe können noch nicht so alt sein - also ggf. nicht von einem alten Lagerschaden.

    Wenn dies durch ein Pleuel passiert ist, ist das Gehaüse eh verzogen und dichtet zum Block nicht mehr schlüssig ab, was einen Druckverlust zur Folge hat!

    Also der 2 Ltr. Motor ist sehr empfindlich bei einem schlechten Olkrieslauf und schmeisst auch gerne mal ein Pleuel raus......Insbesondere bei den Turbos von Lancia.

    Die Verdichtung bei Dir ,na ja, etwas schlecht für einen Diesel......

    Interessant ist, dass auf der druckentlastenden Pleueldeckelseite die Lagerschale Fressspuren zeigen. Auch das Verschleissbild der Hauptlager deutet auf hohes Lagerspiel, aber eine schlechte Ölversorgung hin. Natürlich ist die Verdichtung nicht ganz unschuldig.....

    Bei diesem Motor wird gerne übersehen, dass bei einer Revision auch die Nebenwelllenlager ersetzt werden müssen...klar macht eh keiner! Und dass viel Öl durch die Nockenwellenlager flutscht, welche sehr großzügig in der Dimension sind. Und wichtig ist auch die Anzahl der Olkanalführungen zum Kopf hin - da gibt es verschied. Ausführungen.

    Und dass die Block- und Kurbelwelle Ölkanalstopfen auch mal Frischluft sehen sollten und im Bereich der Kanäle mit "Rohrfreis" gearbeitet werden sollte..."Was, das braucht doch Zeit...." Und die Ölpumpe , " ...ja die sieht noch wie neu aus" Spaltmass? Also immer neu nehmen, gerade beim 2Liter - ( der 1,3 u. 1,6 sind da nicht so empfindlich..........

    Also zur Kurbelgehäusenetlüftung:

    Klar kannst Du die Entlüftung an den nicht genutzten Pumpenflansch motieren, aber.....

    1. ...muss die Bohrung vergrößert werden, und

    2. muß eine Beruhigungsstrecke eingebaut werden, damit das mitgerissene Öl wieder zurücklaufen kann!

    Ich habe bislang immer 2 Kurbelgehüseentlüftungen angebracht: Oben am Ventildeckel und am Block beim Pumpenflansch. Deshab, weil die geschmiedeten Kolben ein erheblich größeres Kolbenlaufspiel haben!


    Und jetzt zur Vergaserheizung:

    1. So bekommst Du das nicht abgenommen! Weil auch die Motorraumluft angesaugt wird. Deshalb musst Du den Kasten wieder mit Kunststoffplatten zu machen. So was kann mann mit einem Kunststoffschweissgerät und einer Heissluftpistole prima hinbekommen. Die Heizung muß funktionsfähig bleiben!

    2. Zudem würde nach kurzer Zeit der Innenraum auch nach Benzin richen- ist nicht so gesundheitsförderlich!

    3. Den Luftfilterkasten (Höhe) so groß wählen, dass Einlauftrichter montiert werden können. Der Abstand zum Filterdeckel muß dem oberen Durchmesser des Einlauftrichters entsprechen!

    Auch wenn Du die Teile selbst günstiger aus dem netz besorgst, wir das nur paar hundert euro günstiger, mit dem Risiko das der Betrieb jegliche Garantie oder Kulanz ablehnen wird. Da hast du am ende nichts gespart

    Der alte M...M.... t -Werbespruch zieht heute aber heute immer mehr...und das verblendet halt viele!


    Und eines muß ich auch gestehen, das Zeug, das durch den Suezkanal bei uns ankommt ist z. T. qualitativ nicht mal so schlecht! Ich habe mir erst letzte Woche den Spass erlaubt bei einem dt. Importeur etwas zu ordern, was preislich mehr als günstig war.

    Ja, und ich hab es bei mir unter die Säge gelagt und durch meinen Messraum geschleift ----ja, und ich war mehr und mehr positiv überrascht! Was die in der Elektronic schaffen, geht jetzt in der Mechanik!

    Im Übrigen bin ich der festen Ansicht, dass früher oder später unsere benzinfahrzeuge auch nur noch in dieser Ecke produziert werden.....

    Ich will aber beim Thema bleiben, und da sieht es einfach so aus, dass die Fachbetriebe über den Teilehandel nur noch geringe Einnahmen generieren- siehe oben.

    Das bedeutet diese Betriebe können nur ihr Geld verdienen wenn sie ihre Dienstleistung anbieten und dies ist halt aus vorgenannten und politischen Gründen jetzt auch recht teuer geworden.

    Und die verbliebenen Betriebe -allein in meiner Umgebung haben in den letzten Jahren 3 aufgehört- teilen sich jetzt den Kuchen , ne, ich will mal sagen ...die Torte! Und das spiegelt sich im Preis für den Endkunden wieder.

    Ich befasse mich mit der Materie seit 1970 und weis von was ich rede - ich hab es alles erlebt!

    ........ich glaube es ist gut dass ich kein Fränzösisch verstehe - die Zahlen reichen aus!


    Ja, das ist das Problem, dass diese Berufssparte immer kleiner wird.

    Die Leute wollen die schnelle Asche und Nachwuchs mit Verständnis von alterTechnik - und konservativer Einstellung zum Sachverhalt gibt es immer weniger....


    Und im Internet gibt es ja alles zu kaufen, nur....jemand finden der genau weis wie`s geht ....das wird in Zukunft das Problem sein.

    Hab das selbst durchgemacht, und ganz lange hier aggierende Forumskollegen wissen ganz genau was ich meine.....


    Übrigens mal so als Vergleich: Für diesen Betrag haben wir vor 15 Jahren einen Motor der damals aktuellen Formel 3 revidiert............und das waren aber keine Dinger die hinterher fuhren........

    was ist bei der ausgleichswelle beim fiat 124 zu beachten? gibt es eine position wo sie an die kurbelwelle kommen würde? :?:

    Das ist keine Ausgleichswelle, sondern eine Nebenwelle!

    Dient dem Antrien der Ölpumpe, Benzienpumpe und Verteiler.

    Bei einem 2.0-Motor ist die Gefahr, dass bei einem faschen Einbau ein Pleuel gegen den Benzinpumpenexcenter schlägt.

    Deshalb ist dort der Einbau genau vorgeschrieben! Schau mal in den einschlägigen Beschreibungen. Dort ist der Versatz in Grad angegeben. Habe keine Unterlagen hier vor Ort.

    Hallo Jürgen,

    ich hab nicht mehr alle Verstellkurven der Verteiler im Kopf bzw. die Unterlagen nicht hier, deshalb kann ich momentan nicht vergleichen.

    Allerdings ist es hier so, dass die Verdichtung einfach zu niedrig ist. Sonst würde er Klingeln ohne Ende.

    Bereits die wenig überarbeiteten 52PS -850er bekommen bei 10 Grd. vor OT Anfangszündung schon leichte Probleme.

    Das Ganze kommt auch aus der Zeitr, als Benzin noch inhaltlich dieser Bezeichnung entsprach.........heute haben wir nur noch Hühnerpisse!

    Deshalb - und weil der Brennraum nicht sehr verbrennungsfreudig ist, neigen diese Pumpen vielfach zu Beschleunigungs

    klingeln.

    Und wenn dann die ausgeschlagene Verteilerwelle auch noch ein bisschen arg Toleranz beisteuert, dann bricht ein unerwünschtes Gezünzel aus.

    Wenn sich der Nockenscheitelpunkt verschoben hat .- ich nehme an, damit meinst Du die jetzige Einbaulage der Welle im Gegensatz zur Ursprünglichen - dann ergibt dies nur eine Gesamtverstellung nach früh oder spät. Die Änderung die sich dadurch ergibt ist ein leicht verändertes Leistungs- und Drehmomentverhalten.

    Ich habe hieru vor ca. 30 Jahren einen 127-1300 Rennmotor ausgemessen (also Nocken-Früh-und Spätverstellung im Bereich der Ventilfreigängigkeit) und bekam eine Leistungsveränderung von knapp 3,5 PS. Allerdings machte der Drehmomentverlauf größere Unterschiede.

    Also wenn Du wieder mal den Motor öffnest den Block planen - nicht den Kopf! - denn die Verdichtung nuss rauf. Und dann kannst Du auch eine neue Bohrung ins Nockenwellenrad bringen.......