Posts by a112e

    Die Sorge über er zu wenig Öl oben, bzw. evtl. verstopfter Kipphebelwelle hatte ich bei mir nach der Motorrevision auch. Ich dachte auch da kommt nichts oder zu wenig an. Habe dann den Motor bei abgenommenem Ventildeckel gestartet und nach 20 Sekunden konnte man das Öl aus den Kipphebellagern (die kleinen Bohrungen) austreten sehen. Alles in Ordnung also. Das Öl tritt aber nur aus und spritzt nicht. Es läuft auch direkt wieder ab. Da das Öl bei mir neu war, konnte man es durch den Öleinfüllstutzen auch nicht sehen, da der Ölfilm so dünn und transparent ist. Ich schlage vor den Motor ohne Deckel mal laufen zu lassen. Nur drehen mit dem Starter ist zuwenig, da kommt gar nichts.


    Übrigens: ich hatte den Motor vor dem Einbau lange mit der Bohrmaschine auf relativ hoher Drehzahl gedreht. Da kam auch kein Öl oben an. Abbi meinte dann ich soll ihn einbauen und starten. Es würde ewig dauern bis da oben was ankommt. So wars dann auch.

    Das hat mich zuerst irritiert. Hörte sich ein bisschen an wie das Schwirren von Kühlrippen bei einem 2Takter. Hab die Zylinder boroskopiert. Man sah oberflächliche, senkrechte, Striche. Ich habe diese als unkritisch eingestuft. Ich vermute sie stammen von scharfen Kanten der Kolbenringstöße die ich nicht gebrochen hatte. Hat sich aber wie gesagt mittlerweile beinahe erledigt. Ich bin erst 300km gefahren.

    Da der thread wieder aktiv ist, ein update:

    Ich habe den Motor letzten Winter bis Frühjahr neu aufgebaut.

    0,4er Übermaß musste leider sein. Ziemlich viel neu, z.B.:

    Kolben, Kolbenbolzen, Pleuel (hatten Haarrisse im KW-Lagerbereich), alle Ventile, ein Sitzring, NW, Tassen unter Stößeln, Steuerkettensatz, alle Dichtungen, KW- und Pleuellager, NW-Stirnlager, Wapu, Ölpumpe und Zwischenwelle, Riemen, Kupplung, Achsmanschetten,...

    Läuft jetzt wieder. Auffallen war ein lautes Heulgeräusch beim Lauf zu Anfang. Ein paar Kollegen haben sich das angehört und gemeint es sei normal. Das hat sich aber mittlerweile stark gebessert.

    Lg

    Ich hatte bei meinem A112 das gleiche Problem. Ich weiß nicht wie das bei dir ist; bei mir war die Drehachse abgeflacht und einseitig an die Scheibe geklebt. Nichts hat gehalten. Ein Freund hat mir dann nach Muster der Originalachse diese Achse in gegabelter Ausführung nachgedreht und gefräst, in Originaloptik aus Edelstahl, inkl. Abflachungen außen. Die Scheibe wird nun umfasst. Der Schlitz in der Gabel ist geringfügig größer als die Scheibe dick ist, damit das montierbar wird. ich habe schwarzes Gebeweband beidseitig ab die Scheibe geklebt, dann eingefädelt und durch die Materialstärke des Klebebandes klemmt das ganze ausreichend. Dann das Band mit dem Cutter-Messer um die Gabel herum abgeschnitten und entfernt --> unsichtbar und meiner Meinung nach eine perfekte Lösung. :thumbup:

    Hallo zusammen!

    Auch mein Bi hat die Schwachstelle der unteren Gummibuchse am Schaltgestänge, die vor allem bei Einlegen des Rückwärtsganges schnell verschleißt und gerne herausspringt.

    Habe schon zweimal eine neue Buchse eingebaut, trotzdem hält das nicht lange. Ich überlege ein Winkel-Kugelgelenk einzubauen.

    ich würde das Flacheisen, in das die originale Buchse kommt, vom Schaltgestänge abschneiden und stattdessen das Winkelgelenk anschweißen. Die originale Kugel würde ich gegen die etwas größere des Winkelgelenkes tauschen.

    Das Gelenk, dass ich zufällig liegen habe hat einen Kugeldurchmesser von 16mm, statt orig. 13mm, und hat auch einen Sicherungsdrahtbügel, damit das Gelenk nicht auseinander geht.

    Habt ihr gute Erfahrungen mit sowas oder das allenfalls besser gelöst?

    lg

    Ich habe soeben den Motor ohne Ventildeckel laufen lassen: es tritt an allen Kipphebeln ordnungsgemäß Öl aus. Das Öl ist nach ca. 20 Sekunden Motorlauf da. Entgegen meiner Erwartung spritzt das Öl nicht wild herum sondern tritt gut aus und wird erst bei erhöhter LL abgeschleudert. Da der Motor neu ist und das Öl natürlich ebenfalls, ist es nach dem Abstellen am Kopf kaum zu sehen; der Ventildeckel bleibt auch beinahe unbenetzt. Dies wird sich im laufenden Betrieb ändern. Soweit also alles gut 👍

    Hallo Klaus,

    Die NW-Lager habe ich vermessen, waren im Maß und sind die alten geblieben. Nur das vordere habe ich ersetzt und es ist durch die spezielle Schraube richtig positioniert. Ich werde demnächst mal den Ventildeckel abnehmen und laufen lassen. Sollte nix kommen werde ich die Böcke lockern oder abschrauben und dann drehen lassen. Die Blockkanäle wurden nicht geöffnet. Durch den sauberen Motor innen hielt ich das für nicht erforderlich...

    Danke schon mal!

    Ja richtig 🙂

    Keilriemen war ab und Kupplung wurde betätigt. Keine Änderung.

    Die Kipphebelwelle ist die alte geblieben. Der Motor hatte erst 90000km und die Welle war in Ordnung. Ich habe sie nicht geöffnet, allerdings umfangreich gereinigt und gewissenhaft durchgeblasen. Die Position der Welle sollte durch die Ausnehmungen an den Stehbolzen definiert sein. Ich habe darauf geachtet, dass der Kipphebelbock für die Ölzufuhr auch wirklich an der richtigen Stelle ist. Die Ölbohrungen im Zylinderkopf habe ich nicht verändert. Der Kopf wurde bearbeitet (Ventilsitz getauscht und geschnitten, geplant, neue Ventile,...) wodurch ich auf die Reinigung besonders geachtet habe.

    Muss ich davon ausgehen, dass da ordentlich Öl rumspritzen sollte?

    Hallo!

    Ich habe jüngst meinen Motor neu aufgebaut (Übermaßkolben, neue Pleuel, alle Lager, NW, Stößel, Ölpumpe,...). Motor ist bisher 1h auf erhöhter LL-Drehzahl gelaufen und 120 km gefahren. Mir ist nun aufgefallen, dass oben am Ventiltrieb zwar Öl an den Ventilfedern steht, aber die Versorgung kommt mir insgesamt nicht üppig vor. Der Ventildeckel war innen kaum angespritzt.

    Ist das normal? Ich hatte den Motor am Motorständer voll zusammengebaut und ohne Kerzen und Ventildeckel mit der Bohrmaschine mehrere Minuten durchgedreht; da kam oben gar kein Öl ein netter Kollege meinte dass da oben das Öl erst sehr spät kommt und erst bei Motorlauf die Ölversorgung stimmt. Habt ihr ähnliche Erfahrungen?


    Zum zweiten: der Motor machte in den ersten Minuten ein heulendes Geräusch, als ob ein Zahnriemen zu fest gespannt wäre (hat er natürlich nicht). Das Geräusch nahm dann ab ist aber immer noch da. Vom Keilriemen kommt es nicht. Öldruck ist da. Ist das normal nach Komplettrevision? Ein Kollege hat ihn sich angehört und meinte, nicht so schlimm, erstmal fahren. Es ist aber hörbar.

    Mein Beileid an seine Frau.


    Wie traurig, ich mag es kaum glauben.


    Obwohl ich ihn leider nie persönlich kennenlernen konnte, habe ich doch zahlreiche Telefonate mit ihm geführt. Im Laufe der Zeit konnte ich die eine oder andere persönliche Erzählung erfahren und fühlte mich geehrt auch selbst nach meinem Persönlichen gefragt zu werden. Kaum eine Frage war ungelegen, kein Detail zu viel, wenn ich es wieder genau wissen wollte. Man wusste, da ist einer, der Autos lebt, da ist Verlass. Besonders bei meinem derzeitigen Motoraufbau hat er mich unter anderem mit zahlreichen Ratschlägen, zum Teil beinahe väterlich, unterstützt. Wie gerne hätte ich ihm den baldigen Motorstart freudig mitgeteilt. Er wird mir fehlen.


    Abbi, ich danke Dir für deine Hilfe und dass du da warst.

    Ein letzter Gruß aus Österreich vom "Hrn. Doktor"

    Markus

    Merkwürdig ist, daß im Shop der "Fühler" rot ist, der "Schalter" aber schwarz. Meiner ist schwarz, habe aber eine Zeigeranzeige. Baujahr ist 1974,A112e,44 PS, Vielleicht gab es da Eine Änderung. Mals sehen. Ich schreibe die Erkenntnisse.

    Vielen Dank! Ich werde anrufen dort. Mein bisheriger Fühler hatte einen schwarzen Oberteil und sitzt nicht hinten im Kopf, sondern vorne oben. Das hat mich stutzig gemacht. Lg aus ??,