Fiat 770 >Abarth< Motoraufbau
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LiMa und WaPu überholt
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Erfahrungen im Betrieb (Aug 2026)
Der Motor zieht erst ab ca. 3000 upm richtig (klar: 276° Nocke, große Ventilüberschneidung), dann aber mit deutlich gesteigertem Drehmoment + "viel" Power! Geschätzt 30-35 PS. Drehmomentmaximum bei ca. 4000 upm. Der Motor läuft sehr ruhig im Vergleich zum Serienmotor. Unterhalb von 3000 muss das Gaspedal – bedingt durch den späten Einlassschluss der Nockenwelle - sehr vorsichtig gedrückt werden, sonst verschluckt sich der Motor – man kann durch kurzes Pumpen mit dem Gaspedal die kleine Beschleunigungs-pumpe im Weber 30 ICF aktivieren, das hilft. Er läuft in diesem Bereich aber nicht schlechter als der leistungsschwache Serienmotor. Aber der hatte aber sein max. Drehmoment bei 2500 upm!
Beschleunigung: mit 2 Pers. Besetzt von 0 auf 100 km/h 35 sek – im Vergl. zur Serie 50 sek mit 24 PS und einer Person.
Der Vergaser Weber 30 ICF (Venturi 21, HD 115) liefert zu mageres Gemisch: HD 120 passt. Im unteren Bereich zw. 2000 und 3000 upm bringt eine Leerlaufdüse 0,45 statt 0,40 fetteres Gemisch und er läuft besser und verschluckt sich nicht mehr. Leider wird die Zündkennlinie des 600er Verteilers nicht mehr durch die Unterdruckdose bei Vollast unterhalb von 3000 auf „früh“ verstellt ! Die serienmäßigen Unterdruckdosen sind nicht mehr erhältlich. Um das Gemischrückströmen in den Vergaser im Bereich von 2-3000 upm (Nockenwelle 275° !!) zu mindern, hilft auch ein offener Trichter mit ca. 35 mm Länge!
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Betrieb: Der Wagen läuft echte 100 km/h (GPS) bei 4400 upm auf der Ebene. Den Motor drehe ich vorerst nur bis 5000. Am steilen Berg jedoch braucht der Motor 3500 bis 4000 upm damit er „zieht“. Da er beim Schalten ~ 1000 upm verliert, muss bis 5000 upm gedreht werden. Der Motor läuft sehr ruhig, erst zwischen 4-4500 upm starkes (600er typisches) Brummen – Resonanzfrequenz der Karosse erreicht. Das Brummen im Innenraum wird ab 5000 upm leiser! Der Motor dreht munter weiter – aber ab 5500 wird es zäh (21er Venturi begrenzt!), aber er dreht bis 6000.
Die Kühlwassertemperatur bleibt dabei unter 90°C, die Öltemperatur unter 80°C.
Bei Hitze – Luft 35°C – und Dauergeschwindigkeit 80-90 km/h (3500-4000 upm) steigt die Wassertemperatur nach 15 km auf ca. 98°C und bleibt. Die Öltemperatur steigt auf 85 °C.
Benzinverbrauch ca. 6,7- 7,3 l/100 km, Original waren es ca. 6-6,5. Bei Dauervollgas wird er vmtl ~8 l / 100 brauchen.
Motorentlüftung: Die vorhandene Entlüftung mit 11 mm Innendurchmesser (95 mm2) am Aluventildeckel reicht nicht aus – es drückt den Ölmessstab raus. Ich vergrößere auf 150%.
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Das ist ein wirklich interessanter Bericht. Mehr davon :). Die 98°C Wassertemperatur an einem heißen Sommertag erscheinen mir ziemlich realistisch.
Hast Du einen zusätzlichen Kühler (Wasser oder Öl, oder sogar beides) in Planung oder bereits installiert ?
Erst als der Kühler meines TC´s ein neues Netz bekam, sanken die Temperaturen (im Verbund mit einem Ölkühler, einem zusätzlichen Wasserkühler am Unterboden und einer anderen WAPU) signifikant. Und es immer noch so, dass ich einem heißen Tag nicht im Stau stehen möchte

Grüße !!
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Hallo N.Klamroth,
nein, ich hab keinen zusätzlichen Wasser-Kühler. Es ist aber ein Spanischer "Mountain"-Kühler, der ist etwas breiter(dicker).
Das Öl wird durch die Alu-Wanne vom 850 coupe recht gut gekühlt. Das wirkt sich auch auf die Wassertemperatur aus.
Als Kühlmittel fahre ich nur Wasser mit 15% Glysantin und 50 ml. "Redline Waterwetter" (verbessert den Wärmetransport)
Im Stau sollte man besser den Motor abstellen.
Grüße
Jürgen
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Hier wird ein vergrößerter Kühler angeboten:https://www.kleinanzeigen.de/s…elten/3454418537-223-5881
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ein vergoldeter.
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Hallo Gatti,
ja der Preis ist hoch.
Aber : mein Originalkühler Fiat 600 D hat zur Aufarbeitung (neues Kühlernetz Messing) auch 780€ gekostet.
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dan bin ich dan wohl verwöhnt....